Kieferorthopädie

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3D-Diagnostik

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Dreidimensionale Aufnahmetechniken bieten bei komplexen kraniofazialen Fehlbildungen und speziellen therapeutisch relevanten Fragestellungen besondere Vorteile:

1.
3D-Darstellung definierter Untersuchungsvolumina, die es ermöglichen, räumliche Beziehungen und Zuordnungen zu erfassen. Dadurch ergeben sich bei komplexen Fehlentwicklungen detaillierte Erkenntnisse für eine morphologisch orientierte Therapieplanung und Therapiekontrolle sowie für die prognostische Einschätzung der weiteren Entwicklung.

2.
Hervorragende Möglichkeiten, aus den vorhandenen Datensätzen transaxiale Primärschnittbilder, multiplanare Sekundärrekonstruktionen, Panorama- und Paraxialdarstellungen des Gebisses sowie virtuelle Fernröntgenbildern des Schädels ohne erneute Strahlenexposition zu generieren.

3.
Weiter- bzw. Neuverarbeitung vorhandener Volumendatensätze mittels geeigneter Auswertungssoftware.

Indikationen der 3D-Bildgebung in der Kieferorthopädie

1. Diagnostik von Anomalien des Zahnbestandes, insbesondere differentialdiagnostische Beurteilung der anatomischen Form und der Topographie noch nicht durchgebrochener überzähliger Zahnanlagen (Mesiodentes, syndromgebundene Hyperodontie).

2. Diagnostik von Anomalien und Dysplasien der Zahnwurzeln einschließlich von konventionell röntgenologisch nicht erkennbaren Wurzelresorptionen.

3. Differentialdiagnostische Bewertung von Zahndurchbruchsstörungen.

4. Ermittlung der Topographie retinierter und verlagerter Zahnkeime.

5. Beurteilung pathologischer Knochenstrukturen (z.B. Zysten, Odontome, entzündliche und tumorbedingte Läsionen).

6. 3D-Differentialdiagnostik von komplexen angeborenen oder erworbenen kraniofazialen Fehlbildungen sowie von Gesichts- und Kieferasymmetrien.

7. 3D-Differentialdiagnostik der Spaltmorphologie bei uni- und bilateralen LKGSpalten einschließlich der Planung und Kontrolle der Kieferspaltosteoplastik.

8. Darstellung des peridentalen Knochenangebots zur prognostischen Bewertung geplanter Zahnbewegungen (z.B. im parodontal vorgeschädigtem Gebiss, z.B. zur Planung von Zahnbewegungen spaltangrenzender Zähne bei Patienten mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten).

Für kieferorthopädische Kollegen mit DVT-Fachkundenachweis erstellen wir die gewünschten Scans zur eigenen Befundung.

Literatur:
Dentomaxillofac Radiol 2008;37:268-73. Hirschfelder U, Hirschfelder H. Einsatzmöglichkeiten der Computertomographie in der Kieferorthopädie

Zahnarzt

DR. STEFFEN KRAUSE, MSc Implantologie

> Fragen an Dr. Krause